lic. phil. I, Psychotherapeutin SBAP / VPZ, Kinesiologin KineSuisse, EMDR-Therapeutin
Meine Aufgabe als Therapeutin und wie ich arbeite
Ich arbeite partnerschaftlich, achte und fördere die Autonomie des Klienten. Als Therapeutin kann ich gemeinsam mit dem Klienten Schwerpunkte setzten, etwas in Gang bringen, eine Richtung aufzeigen, Unbewusstes bewusst werden lassen und Zusammenhänge aufzeigen. Die Bereitschaft, etwas verändern zu wollen, liegt in seiner Verantwortung. In der Therapie mit Kindern arbeite ich kinesiologisch und/oder spieltherapeutisch. Kindern fehlt zum Teil der sprachliche Ausdruck. Um so wichtiger ist das psychosomatische Geschehen: Ess- und Schlafstörungen, Ängste, Bauch- und Kopfschmerzen, Stottern, Bettnässen und Einkoten. Zur „Symptomsprache“ gehören aber auch extremes Trotzen, Aggressivität, Überanpassung, Kontaktschwierigkeiten, Verstimmungen, schulische Leistungsstörungen oder ausgeprägte Pubertätskrisen. Das Kind redet meist nicht über seine Schwierigkeiten, sondern drückt sich und seine Situation im Spiel, Zeichnen und Gestalten aus, weshalb ich diverse kreative Spielarten und Spielmaterialien benutze (Sand, Ton, Zeichenmaterial, mache Rollen-, Ball-, Gesellschaftsspiele und anderes mehr). Über die kindliche Phantasien kann der Therapeut die Gefühle, Empfindungen und Bedürfnisse des Kindes verstehen, ihm seine Situation widerspiegeln, und diese mit ihm im gemeinsamen Erleben durcharbeiten. Das Kind fühlt sich in seinem Sosein akzeptiert und findet Mut, weiter zu schreiten um sich in seinen Möglichkeiten zu entfalten. Eine Therapie des Kindes ist in der Regel nur in enger Zusammenarbeit mit den Eltern möglich und sinnvoll. |
Dieser Ausdruck wurde zur Verbesserung der Lesbarkeit gegenüber der
Bildschirmdarstellung geändert; das Inhaltsverzeichnis wird nur mit der
Hauptseite ausgedruckt.
Mit freundlichen Grüssen,
Renate Fietz